Johannes Wüst - Architekt und Künstler in Landsberg am Lech.
Zwei Leidenschaften, eine Haltung:
Ich verbinde technische Präzision mit freiem, kreativem Denken
Der Architekt: Fokus Holzbau & Sanierung
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Mehr als nur vier Wände
Es ist jedes Mal ein besonderer Moment, wenn aus einer vagen Idee ein echtes Zuhause wird. Mein Antrieb ist es, nicht einfach nur Pläne zu zeichnen, sondern Lebensräume zu schaffen, die genau zu Ihnen passen. Gerade bei jungen Familien geht es oft darum, Budget, Träume und Funktionalität unter einen Hut zu bekommen. Genau dieses Puzzle – das Zusammenspiel aus Ihren Wünschen und meiner Erfahrung – ist das, was mich an meinem Beruf jeden Tag begeistert.
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International gelernt, lokal verwurzelt
Seit über 15 Jahren widme ich mich der Architektur. Mein Weg führte mich vom Studium über internationale Architekturbüros bis hin zur bewussten Entscheidung für die Selbstständigkeit hier in Landsberg. Warum? Weil ich den direkten Draht zum Bauherren schätze. Keine anonymen Großprojekte, sondern persönliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Diese Erfahrung erlaubt es mir heute, auch komplexe Herausforderungen souverän und kreativ zu lösen..
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Nachhaltig bauen, gesund leben
Nachhaltigkeit ist für mich kein Modewort, sondern Verantwortung. Die Baubranche hat einen enormen Hebel für den Klimaschutz – und für Ihre Gesundheit. Deshalb setze ich konsequent auf modernen Holzbau und energetische Sanierung. Als Vater von zwei kleinen Kindern weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein gesundes, schadstofffreies Raumklima ist. Meine Vision sind Häuser, die nicht nur Energie sparen, sondern in denen Kinder unbeschwert aufwachsen können.
Der Künstler: Malerei & Atelier
Auf der Suche nach Stille
Meine Malerei beginnt dort, wo der Lärm endet. Sie entsteht aus einer Suche nach Stille. Dabei kehre ich immer wieder zu zwei Materialien zurück: Kohle und Öl. Nicht wegen ihrer Beständigkeit, sondern wegen ihrer Bereitschaft, sich aufzulösen. Besonders die Kohle ist zum Kern meiner Arbeit geworden. Ich nutze sie wie ein lebendiges Material – ich pushe sie, löse sie auf und lasse sie in atmosphärische Landschaften verschwimmen. Um den exakten Punkt zwischen Kontrolle und Loslassen zu treffen, stelle ich meine Pigmente und Medien oft selbst her. Jedes Bild ist eine Verhandlung zwischen dem, was sichtbar bleiben will, und dem, was in die Ruhe zurückgleitet.
Zwischen Erinnerung und Abstraktion
Meine Arbeiten sind figurativ, aber nie ganz greifbar. Sie schweben zwischen Erkennen und Verschwinden – wie Erinnerungen, die in Fragmenten auftauchen. Sie erinnern an die Stille der Schwarz-Weiß-Fotografie, bleiben aber durch weiche Konturen und sichtbare Texturen unverkennbar malerisch. Was 2022 nach meinem Architekturstudium und der Arbeit in verschiedenen Büros als Experiment begann, wurde schnell zur Berufung. Heute präsentiere ich meine Werke international, darunter Ausstellungen in Barcelona, Zürich und auf der Chianciano Biennale 2024.